Gebet
Mariengebete
Verwandelt mit Leib und Seele
zum Fest der Aufnahme Mariens in den HimmelWas wir an diesem Fest von Maria bekennen, das glauben wir auch von uns. Maria ist der Typus, das Urbild des erlösten Menschen. An ihr können wir sehen, was Gott durch Jesus Christus auch aus uns formen und durch uns wirken möchte. Auch von uns gilt, was wir von Maria glaubend bekennen, dass wir im Tod nicht untergehen, sondern mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen werden.
Die katholische Kirche feiert also, was wir im Glaubenbekenntnis sagen: "Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben."... Eine von uns hat das Ziel erreicht, zu dem hin wir noch unterwegs sind, als einzelne und als pilgerndes Gottesvolk. Eine von uns hat ihr Leben so gelebt, dass Gott es ganz zu sich genommen hat. Solche Aussagen über Maria spiegeln das vom Glauben geprägte positive Menschenbild der katholischen Kirch wider. Der Leib, an dem so viele leiden, ... ist zur Auferstehung berufen.
Heinz-Josef Algermissen
Aufnahme Mariens in den Himmel
Der den Sohn nicht im Tod ließ,hat auch dir ein Ostern bereitet.
Der dich erwählte,
Mutter des Sohnes zu werden,
nimmt dich auf in sein Leben, ganz und gar.
Dein Ostern feiern wir mitten im Sommer,
wenn die Felder geerntet, die Kräuter frisch,
wenn nach der Pause in der Jahresmitte
der Alltag wieder mächtiger zugreift.
Dein Ostern feiern wir,
Maria, Mutter Jesu,
und sind fest überzeugt,
dass auch uns ein Ostern bereitet ist,
dass auch wir ganz und gar
bei dem sein werden,
dem wir in Liebe und Treue gefolgt sind,
in seiner Kirche, in seiner Gemeinde.
P Alexander Holzbach in der Monatsschrift ..KA+zeichen"
Begleite mich auf meinen Wegen!
Maria,du, meine gro§e und gute Mutter!
Du bist die Freude meines Lebens,
du weist mir den Weg und die Richtung
auf den vielen Stra§en meines Lebens.
Aber du kennst auch meine Schwächen
und wei§t, wie viel nur
ungetanes Wollen bleibt.
Darum bitte ich dich:
Begleite mich stets
mit deinem wissenden Blick
und deinem hörenden Herzen,
wohin immer ich gehe!
Lass mich nie aus deinem Auge
und entziehe mir nie die
Güte deines Mutterherzens!
Danke, gute und heilige Frau!
Reinhard Abeln/Anton Kner
Gedanken zu Mariä Himmelfahrt
Im Leben Marias gibt es tiefe Freude und bitteres Leid. Sie freut sich über die Ankündigung der Empfängnis ihres Sohnes und über seine Geburt, freut sich über die Nähe ihres Sohnes und seine Liebe. Sie liebt ihn von ganzem Herzen.
Maria leidet, weil manches Wort Jesu zu ihr hart klingt, weil viele Menschen ihn ablehnen. Das Leiden und Sterben ihres Sohnes berührt sie so stark, da§ sie gleichsam den Tod mit ihm erleidet. Unerschütterlich über den Tod hinaus bleiben ihr Glaube an Jesus und ihre Treue zu ihm...
Maria teilt das Schicksal ihres Sohnes nicht nur im Leiden und Sterben, sondern auch in der ewigen Herrlichkeit. Mit den Aposteln ist sie nicht nur Zeugin des Auferstandenen, ihr Sohn nimmt sie mit Leib und Seele zu sich und lä§t sie teilhaben an seinem neuen, verklärten Leben. Damit ist ihr Leben vollendet und vollkommen für immer.
Alfons Bungert
Magnificat
gro§ machenwill ich
DICH
in meinem leben
fühlen und denken
will ich
einstimmen
DIR
zum lob
für nichts
erachtet
war ich
ohne macht
und ansehen
da hast
DU
mich angesehen
voll und ganz gemacht
meine güte
wie groß
bist
DU
Hildegard König
Magnificat
Meine Seele dankt für alles, was der Herr mirin meinem Leben geschenkt hat,
und mein Herz jubelt über die Befreiung, die ich
durch IHN erlebte.
Denn er schaut voll Liebe auf das, was ich in mir ablehne.
Höre, von nun an werden alle mit mir einstimmen
in das Lied der Freude.
Denn der mütterliche Gott hat meine Wunden geheilt,
und sein Name wurde mir zum Weg.
Sein Mitleiden sagt er uns zu
durch alle Generationen.
Er schenkt Zärtlichkeit in seinen Gesten
und zerstreut meine Selbstzweifel.
Er bringt die Stimmen in mir zum Schweigen,
die mich am Leben hindern wollen.
Er küsst, was in mir zerbrochen und verletzt ist.
Das hungrige Kind in mir sättigt er.
Und leer werden ausgehen, die sich an mir bereichern
wollen.
Er nimmt sich meiner an
und denkt an meine Zusage,
die er mir geschenkt hat,
mir und allen, die ihn lieben.
Amen.
Magnificat
zu Lukas 1,46-56... Maria glaubt.
Glaubt, ohne zu sehen,
vollendet schon
das Gottesreich,
das kommen wird,
wenn sich die Zeit erfüllt:
die Gotteszeit,
die einbrechen wird
mit Marias Sohn
in Marias Zeit,
in unsere Zeit,
in unsere Welt.
Maria singt.
Singt mit den Väterworten
ihr eigenes Lied.
Singt ihre Zuversicht,
ihre Hoffnung...
Und wer den Glauben wagt,
singt das Lied der Hoffnung
mit ihr.
Wilma Klevinghaus
Magnificat
Hochpreiset meine Seele den Herrn,und mein Geist frohlockt in Gott, meinem Heiland,
denn er hat mich überaus beschenkt
und macht mich bereit zur Antwort.
Er zerbricht meine kleine Welt
und lä§t mich arm sein vor ihm.
Er durchkreuzt meine Pläne
und gibt mir mehr, als ich erwarten kann.
Er gibt mir Möglichkeiten, frei zu werden
und meine Grenzen zu sprengen.
Er bricht in mein Leben ein,
er lä§t mich stillwerden und staunen.
Er ... und lä§t mich dennoch sein Geheimnis erahnen.
Er gibt mir die Kraft zum Wagnis, einzig auf ihn mich zu verlassen,
weil er sich als der immer Grö§ere in meinem Leben zeigt.
Er hat mich erkennen lassen: in der Liebe ist es möglich,
da§ die Gottesherrschaft anbricht - hier und jetzt.
Ehre sei dem Vater ...
MARIA
Du von den Menschen VerehrteDu Schwester aller,
die an Christus glauben
Du Schwester aller,
die auf Christus bauen
Du Schwester aller,
die sein Wort bewahren
Du Schwester aller,
die ihn verlieren
Du Schwester aller,
die ihn suchen
Du Schwester aller,
die ihn nicht mehr verstehen
Du Schwester aller,
die ihm dennoch folgen
Du Schwester aller,
die ihn bitten
Du Schwester aller,
die tun, was er ihnen sagt
Du Schwester aller,
die dem unbegreiflichen Gott dienen
Du Schwester aller,
die unter dem Kreuz aushalten
Du Schwester aller,
die sich dem Willen des Vaters öffnen.
Du Schwester aller,
die wider alle Hoffnung hoffen.
Du Schwester aller,
die mit Christus sterben
Du Schwester aller,
die mit Christus auferstehn
Amen.
Aus einem Jahreskalender der "action 365"
Maria und Marta
zu Lukas 10,38-42Maria und Marta
Beide in mir
die eine ist ohne die andere nur halb
Marta und Maria
Frau vor Gott
der Mensch geworden
mit liebendem Herzen erwartet
mit liebendem Herzen umsorgt
Gastlicher Empfang
Aufmerksamkeit im Je-jetzt
Du hast den Blick
für das Gebot der Stunde
Marta und Maria
Die Frau
Ganz
Leib und Geist ist eins
Dasein für den Menschen
Freundschaft und Zuhause schenkend
Maria und Marta
Du bist
die Frau
SMS
Vollendetes Leben
Maria, angerufen und verehrtals Zeichen der Hoffnung,
wenn es aussichtslos wird,
als Wegweiser,
wenn es ausweglos wird,
als Stern und Licht,
wenn wir orientierungslos sind.
Maria, in Bildern und Statuen,
in Gebeten und Liedern,
in Geschichten und Zeugnissen
dargestellt und geliebt,
sei uns Beispiel
für ein Leben aus Glauben,
Hoffnung und Liebe.
Sei uns Zeichen
für ein Leben aus Gnade,
Erwählung und Vollendung.
Aus: Pfarrbriefdienst "kreativ"
Maria vom Knoten
Maria, Schwester im Glauben, Knotenlöserin Du! Dein heiliges, unwiderruflich gelungenes Leben spricht mich an. Du kennst sie, die leidvollen Situationen, wenn Ablehnung und Enttäuschung lähmen, wenn gesteckte Ziele in weite Ferne rücken, wenn Zuhören unmöglich wird, wenn Unverständnis verletzt, wenn Machtansprüche in unvermutete Fallen treiben, wenn Zweifel übermächtig werden, wenn Schuld belastet, Versagen lähmt, wenn sich alles verkrampft und zuschnürt, wenn nichts mehr gelingt, wenn keine Lebensenergie mehr strömt.Maria vom Knoten, dann mach mir Mut, weck Hoffnung und zeige mir Wege, heilende, erlösende, gute Wege, Verworrenes zu entwirren, Verschlungenes zu glätten, Verknotetes zu lösen, Verletzungen zu heilen, mit viel Geduld und Ausdauer, mit Mut und Offenheit, mit Fingerspitzengefühl, mit Wohlwollen und Tatkraft, mit Treue und Kreativität und mit gro§em Vertrauen, da§ alles gut wird. Maria, eine von uns, steh zu uns!
Benedikta Hintersberger in: "Maria zu lieben", Hg. von Stefanie Aurelia Spendel und Marion Wagner
Maria, die Glaubende
Wenn etwas ihre Grö§e offenbart, dann der Ruf ihrer Verwandten:"Selig bist du, da§ du geglaubt hast!"
(Lk 1,45)
Maria hat geglaubt und sie hatte diesen Glauben immer neu aufzurichten. Immer stärker, immer härter. Ihr Glaube war grö§er als je ein Mensch ihn gehabt hat. Abraham steht da mit der fruchtbaren Erhebung seines Glaubens: aber von ihr war mehr gefordert als von Abraham.
Den "das Heilige" das aus ihr hervorgegangen war, das von ihr wegwuchs, über sie hinaus und ihr entrückt, aus unendlicher Ferne lebte; an dessen Grö§e nicht weiblich irre zu werden, da sie es doch geboren und genährt und in seiner Hilflosigkeit gesehen hatte..., aber auch nicht irre zu werden in ihrer Liebe, und von alledem zu glauben, da§ es so recht sei und der Wille Gottes sich darin erfülle..., nicht nachzulassen, nicht klein zu werden, vielmehr auszuharren und jeden Schritt, den die Gestalt des Sohnes in ihrer Unbegreiflichkeit tat, aus der Kraft des Glaubens mitzutun Ð das war ihre Grö§e.
Romano Guardini
Maria, unsere Schwester im Glauben
Maria, die inmittender Gemeinschaft der Glaubenden sitzt,
die einmütig mit uns versammelt ist,
die mit uns um den Geist Gottes bittet,
die das Protestlied singt,
die mit ihrem ganzen Leben Gott preist,
die ganz tut, was Jesus sagt,
die nicht aufgibt,
auch wenn sie eine Abfuhr erfährt,
die nachdenkt, erwägt und dann erst handelt,
die auch im grö§ten Leid durchhält,
die selig gepriesen wird, weil sie geglaubt hat,
die auf Gottes Zuwendung
mit ihrem ganzen Leben antwortet.
Maria, unsere Schwester im Glauben:
wir rufen zu dir.
Gabriele Miller
Wenn ich den Blick auf Maria richte
Wenn ich den Blick auf Maria richte,dann wende ich mich nicht ab
von der Mitte des Glaubens.
Wenn sie der Mittelpunkt meiner Gedanken ist,
dann ist es eigentlich Jesus Christus,
dann ist es Gott.
An Maria, dem kleinen jüdischen Mädchen,
der starken Frau, der erhobenen Himmelskönigin,
lässt sich die Grö§e des Schöpfers erahnen,
sein Heiliger Geist beschreiben,
die Menschenliebe Gottes erkennen.
Blicke ich auf sie, so sehe ich,
dass Er, der Herr der Schöpfung,
Gro§es an ihr getan hat.
Durch Maria hindurch
strahlt die Liebe Gottes zu uns Menschen.
Wenn ich auf sie schaue, schaue ich auf Gott,
dessen Licht durch sie hindurchstrahltÉ
Wenn ich sie preise,
lobe ich Gott und besinge seine Herrlichkeit.
Dietmar Thönnes/Hans-Werner Thönnes
Mariä Himmelfahrt
DuMaria
eine unbedeutende Frau
aufgenommen in den Himmel
erhöht
entrückt
weg vom Fenster
was bleibt
frage ich Dich
von Deinem Leben
von Deinem Glauben
für mich
unbedeutende Frau
in dieser Männerkirche
für mich
in meinem Alltagstrott
und
was fällt dir eigentlich ein
einfach
zu verschwinden
aufgenommen in den Himmel
wo
frage ich Dich
bist du
jetzt
da ich Dich brauche
jetzt
da mich
Resignation überfällt
die Kräfte schwinden
willst Du
wie so viele
Deine Ruhe haben
Dich aus der Affäre ziehen
Deine Hände in Unschuld waschen
aufgenommen in den Himmel
wo frage ich Dich
bist Du
welcher Himmel
ist gemeint
wo
kann ich Dich finden
Jesus
sprach vom Himmel
als Gottes Reich
das jetzt bereits angebrochen ist
hier auf Erden
Vielleicht
Maria
habe ich nicht ganz
begriffen
was gemeint war
als Dein Sohn
vom Reich Gottes
sprach
statt
aufgenommen in den Himmel
sollte ich lieber sagen
hineingenommen in das Reich Gottes
nicht erhöht
nicht entrückt
nicht weg vom Fenster
nicht
über mir
sondern
neben mir
Hand in Hand
Seite an Seite
voll Vertrauen
mutig
gradlinig
neue Wege gehen
mit Dir
Maria
hineingenommen in das Reich Gottes
wer hätte das gedacht
da§ Du
mir
so nahe sein kannst
Maria
meine Freundin
meine Schwester
hineingenommen in das Reich Gottes
Marianne Willemsen
"Mir geschehe, wie du gesagt hast"
Lukas1,38Friede sei mit Dir
sagte der Engel Gottes zu Maria
doch es begann eine unruhige Zeit
Fürchte Dich nicht
sagte der Engel Gottes zu Maria
doch Maria bekam Angst
Frieden
wie soll es gehen sagte Maria
die Auserwählte des Vaters
Die Kraft Deines Vaters wird in Dir sein
sagte der Engel Gottes zu Maria
Dann verlie§ sie der Engel Gottes
Maria ward wieder allein in ihrer Welt
Allein mit der Botschaft
allein mit dem Kind das sie in sich trug
Frieden sagte sie sich und wartete
erwartend das Kind
É
Der Engel Gottes aber sagte
Friede sei mit Dir
Michael H. F. Brock
Mir geschehe
Immer nochund immer wieder
gibt es Tage,
da will es mir nicht
über die Lippen,
das "Mir geschehe";
da wird es erstickt
von der mächtig wuchernden
Auflehnung.
Doch ich staune
über das Wunder,
da§ es Tage gibt
in meinem Leben, da ich,
einem Kinde gleich,
das über seine ersten Worte
staunt,
mich sagen höre:
"Mir geschehe."
Sabine Naegeli
PAGE
Mit Maria
Maria, Schwester so vieler,die deinem Sohn auf ihre Weise folgen,
zeige ihnen immer neu, was die Liebe vermag.
Maria, Mutter so vieler,
die sich als deine Kinder verstehen,
lass sie erfahren, wozu das Vertrauen befähigt.
Maria, gute Freundin, für so viele,
die unauffällig ihren Glauben im Alltag leben,
hilf ihnen, bereitwillig deinem Beispiel zu folgen.
Maria, gro§e Frau von so vielen verehrt,
vielfältig beschrieben und besungen,
stärke sie alle in der Treue
zu Christus in unserer Zeit.
Maria, erfahrene Beraterin,
von vielen aufgesucht in ihrem Kummer,
in Krankheiten, im Sterben und in der Trauer,
lindre den Schmerz und weise Wege
zum Trost und zu neuem Vertrauen.
Maria, du Morgenstern,
von vielen als Zeichen der Hoffnung gesehen, lass jeden Menschen diese Grundkraft finden,
auch wenn er sie zeitweise nicht spürt.
Maria, du liebe Frau vom Rosenkranz,
in ihm von vielen tagtäglich angerufen,
lass uns in den freudenreichen und schmerzlichen
Geheimnissen deines Lebens unsere eigenen
wiederfinden und sie betend vor Gott betrachten.
Paul Weismantel
Mädchen, du, in Israel
Mädchen, du, in Israel,kleine Tochter Gottes,
durch dich wurde Nazareth
Hoffnung aller Menschen.
Du vertrautest auf das Wort,
das Gott einst gesprochen,
das Propheten sagen lie§:
Neu wird diese Erde.
Was nicht zu erhoffen war,
hast du uns gegeben,
der dein Ein und Alles war,
wurde unser Bruder.
Richte nun auch unsern Blick
auf das Heil der Erde,
dass wir leben so wie er,
einer für den andern.
Dieter Ziels
"Seine Mutter bewahrte alles... in ihrem Herzen."
Lk 2,51Manchmal Ð
in einer Stunde
zwischen Tag
und Traum Ð
wenn Licht
und Schatten
einander umarmen
gehen meine Gedanken
auf Sternwanderung.
Mein Kummergepäck
habe ich zurückgelassen Ð
weit drau§en Ð
auf dem Abstellgleis
meines Lebenszuges
um tief unten
aus geschenkten
LIEBESZEICHEN
der Zuversicht
eine Hütte zu bauen
die zur Einkehr lädt...
Hier darf ich ausruhen
im Schönen verweilen
und warten Ð warten Ð
bis Steine
zu Sternen werden
die mir leuchten
in den Feierabend
des Herzens.
Luise Meuser
Unter
deinem SchutzMaria
will ich
loslassen und
tanzen
durch den
Zauber dieses
Tages
singen
von der
Herrlichkeit Gottes und
nicht mehr
warten auf
die Fülle der
Ewigkeit
später
Marianne Willemsen
Verkündigung des Herrn
Wind, Bewegung,Flügel künden die Nähe Gottes.
Sei gegrü§t, Maria,
Gott hat Wohlgefallen an dir.
Jahwe, dein Herr,
freut sich über dich
wie der Bräutigam über die Braut.
Zu Ende ist die Fron der Frauen,
zerbrochen die Vorherrschaft des Mannes.
Jahwe, dein Geliebter, wirbt um dich.
Du bist nüchtern, fragend, hinterfragend.
Mit dir treibt niemand sein Spiel,
Gott selbst ist dein Partner,
nimmt dich ernst in deiner Leiblichkeit.
Wind und Strahlen kommen dir entgegen.
Du verhüllst nichts,
ganz darfst du sein, die du bist.
Jahwe, dein Gott, ist der Bräutigam,
Jesus, dein Sohn, Heilbringer für diese Welt.
Waltraud Herbstrith